Ausfall von Touren zur Abholung des Altpapiers

| Bielefeld (bi)

Aufgrund von Personalengpässen kommt es beim städtischen Umweltbetrieb (UWB) aktuell zu Ausfällen bei der Abholung des Altpapiers. Eine erhebliche Zahl an Neuerkrankungen übersteigt die Personalreserve. Eine Übersicht der betroffenen Straßen ist unter www.bielefeld.de/ausfall-papiertonnen hinterlegt. Der Ausfall betraf am Montag, 22. Januar, eine Tour. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch in den kommenden Tagen weitere Touren ausfallen könnten, da es derzeit viele Krankheitsausfälle gibt. 

„Wir bitten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung“, sagt Thomas Böckmann, Leiter der Abteilung Abfallentsorgung im UWB. Er erklärt, wieso die Altpapiertouren betroffen sind: „Anders als etwa Bio- oder Restmüll kann Papier gut zwischengelagert werden. Morgens werden daher die verfügbaren Kräfte neu für die entsprechenden Touren eingeteilt, um die Abholung der übrigen Fraktionen zu gewährleisten.“ 

Abholung erst mit der nächsten regulären Tour

Sofern Papiertouren ausfallen, müssen sich die betroffenen Bielefelderinnen und Bielefelder leider darauf einstellen, dass das Altpapier erst mit der nächsten regulären Tour abgeholt wird. „Wir müssen auch darauf hinweisen, dass Beistellungen neben den Abfallbehältern nicht mitgenommen werden können. Im besten Fall werden Kartons zerkleinert und das Papier auf die nächsten Abholungen verteilt“, sagt Böckmann. „Dass Beistellungen nicht erlaubt sind, hat unter anderem damit zu tun, dass die Touren der Abfallsammelfahrzeuge an ihre Kapazitätsgrenze kommen und gewährleistet werden muss, dass auch alle weiteren Papiertonnen während einer Tour geleert werden können.“

Kostenlose Abgabe an den Wertstoffhöfen 

Bürgerinnen und Bürger, die ihr Altpapier zu Hause nicht zwischenlagern können, haben die Möglichkeit, ihr Altpapier kostenlos auf den drei Wertstoffhöfen abzugeben. Böckmann: „Wir wissen, dass Personen ohne Auto diese Möglichkeit nicht so einfach wahrnehmen können. Daher hoffen wir, dass sich die Ausfälle in Grenzen halten.“