Start der Kampagne Fahrradstraßen
| Bielefeld (bi)
Nicht jeder weiß, wie man sich in Fahrradstraßen verhält und welche Regeln dort gelten. Genau hier setzt die neue Fahrradstraßenkampagne im Rahmen der Marketingaktion „Bielefeld … fährt Rad“ des Amtes für Verkehr an. Am Freitag, 11. November, um 13.30 Uhr werden die ersten Infobanner vom Dezernenten für Umwelt, Mobilität, Klimaschutz und Gesundheit, Martin Adamski, enthüllt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich in der Rohrteichstraße, vor der Diesterwegschule, ein Bild von der neu gestalteten Fahrradstraße Ehlentruper Weg / Rohrteichstraße zu machen und mit den Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen. Am Infostand des Amtes für Verkehr ist der neu gestaltete Flyer zu erhalten, in dem anschaulich erklärt wird, was in Fahrradstraßen zu beachten ist.
„Mit der Kampagne wollen wir für Fahrradstraßen werben und informieren, worauf zu achten ist. Generell appellieren wir an die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden. Es geht nur miteinander, nicht gegeneinander,“ erläutert die Nahmobilitätsbeauftragte Barbara Choryan.
Grundsätzlich gilt: Fahrradstraßen sind dem Radverkehr vorbehalten. Wenn Kraftfahrzeuge zugelassen werden, ist dieses mit einem Zusatzschild gekennzeichnet. Radfahrende haben Vorrang, jedoch gelten weiterhin die allgemeinen Vorfahrtsregeln. Es darf nebeneinandergeradelt werden, die Radfahrenden geben das Tempo vor. Generell gilt die Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Sofern es in der Straße erlaubt ist, kann weiterhin geparkt werden.
Die Vorteile von Fahrradstraßen sind vielfältig: Der Verkehr wird beruhigt, der Verkehrslärm sinkt und die Luftqualität verbessert sich. Die Gehwege werden sicherer für Fußgängerinnen und Fußgänger. Der Straßenraum wird lebenswerter und somit die Aufenthaltsqualität in den Quartieren verbessert.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.bielefeld.de/fahrradstrassen