Impulstag: „Streetwork als `Allheilmittel´ auf der Straße?"
| Bielefeld (bi)
Junkies, Trinker, Obdachlose – oder Mensch unserer Stadtgesellschaft? Wie fühlt es sich an, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein? Und wie kann man das Sicherheitsgefühl für alle Menschen im urbanen Raum verbessern? Diese und weitere Fragen wird beim Bielefelder Impulstag "Streetwork als sozialarbeiterisches `Allheilmittel´ auf der Straße?" diskutiert.
Das städtische Streetwork-Projekt endet zum 31. Dezember 2022. Geplant ist, in Kooperation mit freien Trägern die Arbeit ab 2023 fortzusetzen. Die kommunalen Streetworkerinnen und Streetworker laden daher alle Interessierten ein, am Donnerstag, 27. Oktober, von 13 bis 16 Uhr zum „Miteinander und Nebeneinander“ in Bielefeld zu diskutieren, ihre Eindrücke zu teilen und eigene Impulse einzubringen. Eingeladen sind auch drei Referenten, die mit Impulsvorträgen zur Diskussion anregen.
Themen sind die Betroffenenperspektive und gesellschaftliche Wahrnehmung substanzgebrauchender Menschen mit Mathias Häde, JES Bundesverband e.V. (Junkies, Ehemalige, Substituierte), Stigmatisierung aus wissenschaftlicher Perspektive mit Yann Rees, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) in Bielefeld, sowie Sicherheit und Sicherheitsgefühle im Bahnhofsumfeld mit Dr. Tim Lukas, Universität Wuppertal.
Um Anmeldung auf der Internetseite www.bielefeld-dialog.de unter dem Menüpunkt „Aktuelle Beteiligungsverfahren“ wird gebeten.